Jenny Saville. GazeDie renommierte britische Knstlerin Jenny Saville setzt sich in ihrem malerisch grafischen Oeuvre mit der jahrhundertealten Tradition von Krperbildern auseinander. Ihre Figurendarstellungen oszillieren zwischen der Idealisierung der Form und deren Dekonstruktion. Saville lsst sich von der Kunstgeschichte von alten Meistern wie Leonardo und Raffael bis hin zu Egon Schiele, Picasso, Francis Bacon und Lucian Freud zu einer Malerei inspirieren, die von
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Die renommierte britische Künstlerin Jenny Saville setzt sich in ihrem malerisch-grafischen Oeuvre mit der jahrhundertealten Tradition von Körperbildern auseinander. Ihre Figurendarstellungen oszillieren zwischen der Idealisierung der Form und deren Dekonstruktion. Saville lässt sich von der Kunstgeschichte – von alten Meistern wie Leonardo und Raffael bis hin zu Egon Schiele, Picasso, Francis Bacon und Lucian Freud – zu einer Malerei inspirieren, die von Körperlichkeit, Fleischlichkeit, dem Zusammenspiel von neuen und alten Techniken geprägt ist. Ob sie die Geschichte, die Körper anderer oder sich selbst darstellt, ihr Werk zeichnet sich immer dadurch aus, dass es sich über konventionelle Vorstellungen von Schönheit und Hässlichkeit hinwegsetzt.
Als Mitglied der Young British Artists (YBAs) erneuerte Jenny Saville (*1970, Cambridge) die zeitgenössische figurative Malerei: Oszillierend zwischen Figuration und Abstraktion thematisiert sie die Repräsentation und Wahrnehmung des Körpers.